Sich fallen lassen

Kennen Sie das Gefühl des Sich-Fallen-Lassens? Sich geborgen fühlen?

So ein Gefühl, wie man es kurz vorm Einschlafen hat. Der Tag war anstrengend, man nahm noch eine heiße Dusche und kuschelte sich dann genüsslich in das Bett, um sich den Sandmännern hinzugeben und einfach abzuschalten.

Auch eine Entspannungs-Massage kann so eine Wirkung haben. Man übergibt seine verspannten Muskeln vertrauensvoll in die Hände des Entspannungs-Meisters und lässt durch Wärme und sanfte Berührungen den Alltag weit zurück.

Selbst ein monotones Geräusch kann unter Umständen dazu führen, dass wir uns weg-beamen. Eine lange Zugfahrt, die sanften Rattergeräusche der Schienen und die überheizte Kabine tragen dazu bei, dass man plötzlich auch im Sitzen komplett wegtritt und das Traumland betritt. Viele kleine Kinder schlafen oft bei der Autofahrt ein. Scheint irgendwie angeboren zu sein.

Oder auch die Meditation, wie immer sie auch aussehen mag, kann einem kurzerhand aus der harten Realität reißen und einem in ein anderes Land führen, wo das Fühlen den anderen Sinnesempfindungen überlegen ist. Wie in rosa Watte gepackt. Weich und wohlig.

Der Mensch hat ein Bedürfnis sich fallen zu lassen, die vertraute Umgebung hierfür ist jedoch nicht immer gewährleistet. Im Mutterleib schwebten wir förmlich, umgeben von Wärme und Wohlgefühl. Doch dann wurden wir aus dem perfekt temperierten Becken entrissen und sehnen sich seither wieder dieses Gefühl der Schwerelosigkeit, der Wärme und des Sich-Fallen-Lassens wieder zu erlangen.

Kein Wunder dass Wellness und Co boomt. Nur eine halbe oder ganze Stunde wieder das Gefühl des Mutterleibes erleben zu dürfen, das bringt einem nicht nur Entspannung, sondern auch das Auslöschen jeglicher Verpflichtungen näher. Und wenn man sich auch nur kurz fallen lässt, man fühlt sich danach auf jeden Fall aufgefangen, wie damals als wir aus dem Mutterleib kamen und die Nähe und Wärme spürten, die uns einst innerlich schweben ließ und nun äußerlich trägt.

#fallenlassen #entspannen #relaxen

 

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To let fall

Do you know the feeling of letting to fall? To feel secure?

That kind of feeling right before falling asleep. Day has been demanding, one took a hot shower and snuggled contentedly into bed for devoting oneself to sandman and so just unwind.

Also a relaxing massage can effect such a consequence. One surrenders its uptighted muscles to a relaxing-master and leaves due to warmth and soft touches the daily routine far away.

Even a monotonous sound can in some circumstances lead to feeling like beamed away. A long train journey, the gently rattle of the rails and the superheated cabin and suddenly one sleeps in sitting and enters dreamland. Many little children sleep while car drive. Seems to be inherent.

Or also meditation, how ever it looks like, can summarily rouse someone from reality and lead to a land where feeling is superior over other sensations. Like in rose cotton – soft and pleasant.

Man has the need to let fall, the familiar surrounding is not always warranted. In maternal body we hovered in warmth and sense of well-being. But then we got wrested from that perfect temperated basin and since then we yearn for that feeling of weightlessness, warmth and letting fall.

No wonder that wellness and Co booms. Only experiencing the feeling of maternal body for half an hour or an hour brings us closer not only to relaxation but as well to deleting all obligations. And by letting fall one feels caught afterwards as back then when we were in maternal body and felt closeness and warmth which let us hover internally once and now carries us externally.

#letfall #relax #leetingfall

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